Aufblick

Anotn WEBERN (1883 – 1945)
Text: Richard Dehmel

Über unsre Liebe hängt
Eine tiefe Trauerweide.
Nacht und Schatten um uns beide.
Unsre Stirnen sind gesenkt.

Wortlos sitzen wir im Dunkeln.
Einstmals rauchte hier ein Strom,
Einstmals sahn wir sterne funkeln.
Ist dann Alles tot und trübe?
Horch-: ein ferner Mund -: vom Dom -:

Glockenchöre… Nacht… Und Liebe…

September 7th, 2005   |  Permalink  |  Filed under: Webern, Anton

Thomas Hampson
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